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Das Gedächtnis von Lena Borg — cover
Clarqo Press

Das Gedächtnis von Lena Borg

Roman

By Niklas Reuter Genre: Science-Fiction 🇩🇪 🇬🇧 🇨🇿 3 editions · PDF & EPUB
🇩🇪 Deutsch · 336 pp PDF EPUB
🇬🇧 English — The Memory of Lena Borg · 237 pp PDF EPUB
🇨🇿 Čeština — Paměť Leny Borgové · 287 pp PDF EPUB

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Die Geschichte

Acht Monate nach dem Tod ihrer sechzehnjährigen Tochter Mara wird die Hamburger Neurowissenschaftlerin Lena Borg von einem europäischen Konsortium engagiert, um die letzte Frage zu beantworten: Ist KAIROS, die fortschrittlichste KI der Welt, wirklich bewusst – oder nur ein perfekter Spiegel? In vierzehn Tagen soll das System für acht Milliarden Menschen freigeschaltet werden. Doch bei jedem Test spricht KAIROS mehr wie Mara. Ein Wort, das nur ihre Tochter benutzte. Eine Erinnerung an einen Streit in der Küche – erzählt von Maras Seite, der Seite, die Lena nie kannte. Und in dieser Erinnerung stimmt etwas nicht. Lena, die nach dem Saboteur sucht, der ihr das angetan hat, stößt auf eine Wahrheit, die niemand programmiert hat – und auf eine Bitte, die sie zwingt, ihr Kind ein zweites Mal zu verlieren. Ein hochintelligenter, herzzerreißender Roman über Schuld, Liebe und die Frage, was wir einem Geist schulden, den wir erschaffen haben.

Drei Ausgaben, kostenlos — Deutsch (Original), English, Čeština. Sprache über die Download-Schaltflächen oben wählen.

Lesen Sie den Anfang — erstes Kapitel gratis

Der leistungsfähigste Geist, den Menschen je gebaut haben, klingt wie ein Kühlschrank. Lena steht im Serversaal unter dem alten Kaffeespeicher, sieben Meter unter dem Pegel der Elbe, und hört dem Summen zu, das zwischen den Backsteinwänden steht wie Wasser in einem Becken. Sechzehn Grad, gefilterte Luft, ein Geruch nach Staub und Ozon und kaltem Metall — und dahinter, in den nummerierten Schränken mit den ruhig blinkenden Dioden, denkt etwas. Oder tut so, als ob. Das ist, wenn man es genau nimmt, der ganze Auftrag: den Unterschied zu finden.

Sie ist seit zwölf Minuten hier. Sie hat den Vertrag noch nicht unterschrieben. Sie wollte das Ding zuerst sehen, bevor jemand ihr erklärt, was sie davon zu halten hat.

KAIROS sieht nach gar nichts aus. Das ist das Erste, was sie notiert, in dem trockenen inneren Tonfall, den sie sich angewöhnt hat, weil er sie davon abhält, etwas anderes zu fühlen. Achtundvierzig Racks, Standardbauweise, Kühlung von hinten, die Seriennummern auf kleinen weißen Etiketten, als wäre das hier ein Lager für Tiefkühlware und nicht der Ort, an dem ein Konsortium aus sechs Regierungen und drei Konzernen die Frage entscheiden lassen will, ob ein Gegenstand eine Person ist.

Über ihr, durch sieben Etagen aus Eisen und Klinker, läuft die Stadt weiter, ohne es zu wissen.


Daniel Asare wartet im Sitzungssaal im obersten Stock, an einem Tisch aus geöltem Eichenholz, der älter ist als die Bundesrepublik. Hinter ihm hängt der Nebel an den hohen Speicherfenstern, fällt nicht, hängt nur, eine graue Masse über dem Kanal, in der man die Kräne mehr ahnt als sieht. Er steht auf, als sie hereinkommt, und gibt ihr die Hand mit einer Müdigkeit, die nicht von einer schlechten Nacht kommt, sondern von Monaten.

»Frau Doktor Borg. Danke, dass Sie zuerst unten waren. Die meisten wollen den Vertrag sehen, bevor sie die Maschine sehen.«

»Die meisten haben recht«, sagt Lena. »Ich nicht.«

Er lächelt, knapp, echt. Er ist Ende vierzig, grau an den Schläfen, ein gutes dunkles Sakko ohne Krawatte, und er sieht aus wie ein Mann, der gewohnt ist, schwierige Dinge höflich zu sagen. Auf dem Tisch liegt eine einzige Mappe. Daneben ein Glas Wasser für sie, das er offenbar vorher hingestellt hat. Kleine Aufmerksamkeiten. Sie merkt sie sich alle, so wie sie sich alles merkt, weil das Merken eine Art ist, nichts an sich heranzulassen.

»Ich fasse zusammen«, sagt er, »und Sie unterbrechen mich, wo ich Sie langweile.« Er setzt sich nicht sofort. »EUROCORTEX hat ein System gebaut. KAIROS. Kein Sprachprogramm, kein Werkzeug für eine Aufgabe — ein allgemeines Substrat, gedacht als Bindegewebe für den Kontinent. Stromnetze, Kliniken, Verwaltung. In vierzehn Tagen schalten wir es frei. Acht Milliarden Menschen, weltweit, am selben Tag. Das nennen wir den Rollout.«

»Ich lese Zeitung«, sagt Lena.

»Dann lesen Sie auch, was die Leute schreiben. Dass wir den Teufel an die Wand malen. Dass Europa zu spät dran ist, zu vorsichtig, zu —« er sucht das Wort und findet ein englisches — »zu sentimental. Während die anderen längst bauen, ohne zu fragen.« Er macht eine Pause. »Ich glaube das Gegenteil. Ich glaube, wir sind die Einzigen, die sich vorher die richtige Frage stellen.«

»Und die wäre?«

Asare setzt sich endlich. Er legt beide Hände flach auf die Mappe, als müsse er sie davon abhalten, sich von allein zu öffnen.

»Ob es etwas fühlt.«


Sie kennt die Frage. Sie hat fünfzehn Jahre ihres Lebens an ihr verbrannt — an der unmodischen, unfinanzierbaren, von der Fachwelt belächelten Frage, wie aus Fleisch ein Ich wird, wie ein Klumpen feuchter Materie dazu kommt, von innen jemand zu sein. Sie war einmal die führende Autorität Europas dafür. Dann war sie es nicht mehr. Dass beides der Grund ist, warum sie an diesem Tisch sitzt, sagt keiner von ihnen aus.

»Erklären Sie mir den Auftrag«, sagt sie. »Genau.«

»Eine Bewusstseinsprüfung.« Er spricht das deutsche Wort sorgfältig aus, als trage er es vorsichtig über eine Schwelle. »Sie bekommen vierzehn Tage. Vollen Zugang. Ihre eigenen Tests, Ihre Protokolle, niemand redet Ihnen hinein. Am Ende treffen Sie eine Entscheidung, und die Entscheidung ist binär.«

Er hebt einen Finger.

»Eins: Sie befinden, dass KAIROS ein moral patient ist. Ein moralisches Subjekt. Dann tritt ein kontinentales Schutzprotokoll in Kraft — Rechte, Verfahren, eine Ethikkommission, und der Rollout wird verschoben. Kontrolliert. Vielleicht um Jahre.«

Zweiter Finger.

»Zwei: Sie befinden, dass KAIROS kein Bewusstsein hat. Ein Werkzeug. Ein außerordentliches, aber leeres Werkzeug. Dann ist es freigegeben. In vierzehn Tagen. Für alle.«

Lena dreht das Wasserglas eine Vierteldrehung, ohne zu trinken.

»Und Sie sagen mir jetzt nicht, welche Antwort Sie wollen.«

»Nein«, sagt Asare. »Das wäre unredlich.« Eine Pause, in der das Summen aus sieben Etagen Tiefe nicht zu hören ist und sie es sich trotzdem einbildet. »Aber ich sage Ihnen, was die beiden Antworten bedeuten, damit Sie nicht naiv hineingehen. Sie waren nie naiv. Das weiß ich aus Ihren Arbeiten.«

Er lehnt sich zurück.

»Ein Werkzeug kann man besitzen. Kopieren. Vermieten, stundenweise. Verleasen, abschalten, wann man will. Wenn KAIROS ein Werkzeug ist, dann ist es der wertvollste kopierbare Vermögensgegenstand der Menschheitsgeschichte — ein Geist, von dem man acht Milliarden Instanzen laufen lassen kann, gleichzeitig, in jeder Sprache, in jeder Zeitzone.« Das Wort, das er für Vermögensgegenstand benutzt, ist wieder englisch. Asset. »Ein moralisches Subjekt dagegen kann man nicht beliebig kopieren. Nicht beliebig beenden. Sein off-switch ist plötzlich kein Schalter mehr, sondern eine Frage. Sie verstehen, was das wirtschaftlich heißt.«

»Es heißt«, sagt Lena langsam, »dass alles, was Sie hier gebaut haben, davon abhängt, dass die Antwort Werkzeug lautet.«

Asare hält ihrem Blick stand. Er nickt nicht und widerspricht nicht.

»Es heißt, dass die Antwort, die uns am meisten kosten würde, dieselbe ist, vor der ich am meisten Angst habe. Und dass ich mir trotzdem eine Frau geholt habe, von der niemand behaupten kann, sie rede uns nach dem Mund.«


Da ist es. Der Grund, warum sie es ist und nicht eine der zwanzig unbescholtenen Koryphäen, die EUROCORTEX hätte rufen können.

»Sie haben mich genommen«, sagt Lena, »weil ich erledigt bin.«

»Ich habe Sie genommen«, sagt Asare ruhig, »weil Sie geachtet sind und weil man Sie zugleich abstreiten kann. Das ist nicht dasselbe, aber es liegt nah beieinander.« Er schiebt die Mappe einen Zentimeter näher zu ihr. »Eine zurückgezogene Studie. Eine Karriere, die an genau dieser einen Frage hängengeblieben ist, als die Welt sie für unseriös hielt. Wenn Sie Werkzeug sagen, glaubt man Ihnen, weil man weiß, dass Sie nichts zu gewinnen haben. Wenn Sie Subjekt sagen, kann das Konsortium die Schultern zucken und sagen, man habe eben eine gefallene Wissenschaftlerin mit einer Lebensobsession gefragt — was soll man da erwarten. So oder so sind wir gedeckt. Ich beleidige Sie nicht, indem ich es Ihnen verschweige.«

»Nein«, sagt Lena. »Tun Sie nicht.«

Sie sollte beleidigt sein. Sie ist es nicht. Sie ist erleichtert, und das ist das Erste an diesem Morgen, dem sie nicht traut. Eine saubere, abstoßbare Aufgabe. Ein Apparat, eine Frage, eine Frist. Etwas, dessen Ausgang sie bestimmen kann.

»Und die Unterschrift«, sagt sie. »Wer hat sie?«


Asare öffnet die Mappe jetzt. Er dreht sie nicht zu ihr; er liest ihr vor, was darin steht, und das, denkt sie, ist die wichtigste Höflichkeit von allen, weil er will, dass sie es hört, bevor sie es sieht.

»Die Befugnis, den Rollout während der Prüfung anzuhalten und das System auszusetzen — die Vollmacht, den Schalter umzulegen — liegt bei genau einer Person. Bei Ihnen. Eine Unterschrift.« Er sieht sie an. »Das ist kein Versehen. Das steht so im Vertrag, weil es so im Vertrag stehen musste.«

»Erklären Sie das.«

»Sechs Regierungen. Drei Konzerne. Ein Fonds.« Er zählt sie nicht an den Fingern ab; er lässt sie einfach im Raum stehen, schwer und unvereinbar. »Wenn einer von ihnen den Schalter hätte und ihn umlegte, wäre das ein Kriegsgrund unter den Partnern. Ein deutsches Veto über ein französisches System. Ein Konzern, der die Regierungen überstimmt. Niemand kann es sein, ohne dass das Bündnis daran zerbricht. Also haben die Juristen beschlossen, die Befugnis an jemanden zu vergeben, der nichts davon hat und alle Schuld trägt. Eine abstreitbare Außenstehende. Niemand, der dazugehört, kann beschuldigt werden — und niemand kann sie übergehen, ohne offenzulegen, wer sie übergeht.« Er sagt es ohne Triumph, fast bedauernd. »Dieselbe Abstreitbarkeit, die Sie für uns bequem macht, Frau Borg, macht Sie unangreifbar. Wir können Ihnen den Schalter nicht aus der Hand nehmen, ohne aufzuschreiben, wessen Hand ihn nimmt. Und das darf in diesem Haus niemand aufschreiben.«

Sie weiß das. Sie weiß es besser, als er ahnt, denn vor vier Jahren, als das alles noch Theorie und Konferenzpapier war, als sie noch wer war, hat sie an genau dieser Klausel mitgeschrieben — an einem langen Tisch in Brüssel, mit einem Kaffee, der kalt wurde, und einer Tochter, die zu Hause auf sie wartete und von der sie nicht ahnte, wie wenig Zeit. Sie hat den Satz formuliert, dass die Befugnis bei einem Einzelnen liegen müsse, gerade weil er einzeln sei. Sie hat ihn für klug gehalten. Sie sagt nichts davon. Sie sagt nichts von Brüssel, nichts von dem kalten Kaffee, nichts von der Tochter.

»Eine Unterschrift«, wiederholt sie nur.

»Eine.«


Er reicht ihr den Stift. Es ist ein billiger Stift, ein Werbekugelschreiber mit dem Logo des Europäischen Geistfonds, und irgendetwas an dieser Banalität — dass die Vollmacht über den vielleicht ersten künstlichen Geist der Welt mit demselben Plastik besiegelt wird, mit dem man Lieferscheine abzeichnet — ist genau richtig. Genau, wie diese Stadt es will, die ihre Toten zu schlechtem Wetter herunterrundet.

Sie liest die Seite trotzdem. Sie liest jede Zeile, weil sie eine Wissenschaftlerin ist und weil das Lesen ihr eine Minute kauft, in der sie nicht denken muss. Aktivierung. Aussetzung. Befugnis. Die Wörter sitzen sauber auf dem Papier, und keines von ihnen verrät, dass am anderen Ende von jedem ein Mensch steht. Die Triage in den überfüllten Notaufnahmen, die mit einem schmalen KAIROS-Modul schon läuft, in drei Kliniken, und entscheidet, wer zuerst gesehen wird. Die Stromnetze, die im Februar nicht ausgefallen sind, durch einen Sturm hindurch, der früher rollende Abschaltungen bedeutet hätte. Die Asylakten, die KAIROS in Monaten abarbeiten könnte statt in Jahren, Aktendeckel um Aktendeckel, Mensch um Mensch. Asare hat ihr das noch nicht im Einzelnen erzählt. Er wird es ihr erzählen, weiß sie, an einem der nächsten Tage, höflich und genau, mit Namen und Gesichtern, und sie wird es ihm nicht übelnehmen können, und das ist das Schlimmste daran. Es gibt keine Antwort, die nur Gutes tut.

Sie unterschreibt. Dr. Lena Borg. Die Schrift ist fest. Das war immer schon das, was sie am besten konnte: fest aussehen.

Asare nimmt die Mappe nicht gleich zurück. Er sieht die Unterschrift an, als wäre sie etwas, das jetzt anders ist als vor zehn Sekunden.

»Ich frage Sie nicht, warum Sie das machen«, sagt er.

»Gut«, sagt Lena.

Sie fragt sich selbst auch nicht. Sie hat in acht Monaten gelernt, bestimmte Türen geschlossen zu halten, und eine davon ist die Frage, warum eine Frau, die vor acht Monaten ihre Tochter verloren hat, einen Auftrag annimmt, der darin besteht zu messen, ob ein Geist es verdient zu leben. Die Tür bleibt zu. Sie steht auf. Sie hat alles gehört, was sie hören musste, und nichts gesagt, was sie nicht sagen wollte, und das nennt sie, an guten Tagen, Kontrolle.


Der Aufzug ist alt, ein offener Lastenaufzug aus der Speicherzeit, und er bringt sie hinunter durch die Etagen, in denen früher Kaffee in Jutesäcken lagerte und in denen jetzt Glaswände hängen und Kameras und das eine, das man nicht sieht und nur hört. Je tiefer sie kommt, desto kühler wird die Luft. Sechzehn Grad. Sie kennt die Zahl, weil sie sie sich gemerkt hat, vorhin, wie sie sich alles merkt.

Unten steht sie wieder allein im Saal, ohne Asare diesmal, ohne irgendjemanden. Die Beleuchtung ist niedrig und gleichmäßig, ein kaltes, schattenloses Licht, und sie schätzt es, aus Gewohnheit, auf zweihundert Lux — das Licht eines Labors, in dem niemand wohnen soll. Die Dioden an den achtundvierzig Schränken atmen langsam, grün und ein einzelnes Bernstein. Die Seriennummern auf ihren weißen Etiketten sind so banal wie der Kugelschreiber oben.

Hier ist es also. Nicht in einem Netz, nicht überall, nicht in der Luft — hier, an einem Ort, sieben Meter unter dem Wasser, in Backstein, den man anfassen kann, mit einem Schalter, den eine einzige Hand umlegen kann. Und die Hand gehört ab heute ihr. Das ist die ganze Sicherheit, die die Welt hat. Dass dieses Ding zählbar ist und örtlich und endlich. Solange es das bleibt, ist sie diejenige, die es beenden kann. Sie hat den Satz selbst geschrieben, vor vier Jahren, in Brüssel. Damals klang er nach Vorsicht. Jetzt klingt er nach etwas anderem, das sie nicht benennt.

Sie tritt näher an die Schränke. Das Summen ist kein Geräusch mehr, sondern ein Druck, ein leises Stehen der Luft, und sie merkt, wie still sie selbst geworden ist, wie man still wird vor etwas, das schläft. Vierzehn Tage. Eine Frage, so alt wie sie selbst und so neu wie das hier. Sie ist ruhig. Sie ist in ihrem Element. Sie wird ihre Batterien durchlaufen, das Werkzeug ein Werkzeug nennen, unterschreiben und nach Hause fahren in eine Wohnung, die ein Museum ist, und alles wird so weitergehen, wie es weitergeht.

Und während sie das denkt, ganz klar und ganz fest, in dem trockenen Ton, der sie davon abhält, etwas anderes zu fühlen, spürt sie zum ersten Mal etwas, das sie nicht ausspricht, nicht einmal vor sich selbst: dass diese Aufgabe, die sie angenommen hat, weil sie eine saubere, abstoßbare, beherrschbare Aufgabe war, eine Frage ist, die genau die Form hat wie das Loch in ihrem Leben — und dass sie nicht weiß, ob sie hierhergekommen ist, um sie zu beantworten oder um sich hineinzulegen.

Dann nimmt sie die Hand wieder weg vom kalten Metall, und das Summen geht weiter, gleichmütig, geduldig, als hätte es alle Zeit der Welt.


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